Die Rolle der Milz bei hämolytischen Erkrankungen
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1970
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Abstract
Auf Grund ihrer anatomischen Beschaffenheit und der damit verknüpften besonderen Kreislaufdynamik besitzt die Milz grundsätzlich die Fähigkeit zum “pooling” und zur Destruktion von Erythrozyten. Diese Funktionen nehmen mit der Vergrößerung des Organs zu, so daß selbst normale Erythrozyten durch verlängertes und wiederholtes “pooling” in der Milz mechanisch und metabolisch geschädigt werden und cumulativ eine, meist gering ausgeprägte, hämolytische Anämie entstehen kann. Abnormale Erythrozyten überstehen einen derartigen Stress ungleich schlechter. In diesen Fällen kann dann die Milz zur Ursache einer schweren hämolytischen Anämie werden. Liegen jedoch Erythrozytenschädigungen vor, die bereits zu generalisierten intravasalen Hämolysen führen, ist die hämolytische Funktion der Milz schon rein quantitativ von untergeordneter Bedeutung.
| Reference Key |
stutte1970blutdie
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|---|---|
| Authors | H. J. Stutte;K. Ezumi;H. J. Stutte;K. Ezumi; |
| Journal | blut |
| Year | 1970 |
| DOI |
doi:10.1007/BF01633091
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| URL | |
| Keywords |
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