schwabenkinder. tiroler und vorarlberger kinder als saisonshilfskräfte im schwabenland
Clicks: 220
ID: 197674
2009
Article Quality & Performance Metrics
Overall Quality
Not rated
Combines reader engagement with the AI quality analysis. This
article has not been analysed, so there is no overall score —
reader engagement is measured and shown alongside.
Reader Engagement
Star Article
30.0
/100
220 views
49 readers
AI Quality Assessment
Not analyzed
Readership in this journal
StarRanked #6 of 6 articles by views in croatian operational research review
Most read
Least read
Bar heights use a square-root scale.
Mint this article as an NFT
Not yet mintedCreate a permanent, verifiable on-chain record of this article on the Scimatic Network. The NFT is held in your Journament account, and you can withdraw it to your own wallet at any time.
5
SUSD
one-off · no wallet required
Abstract
Über Jahrhunderte sind Kinder aus Vorarlberg, Tirol und auch aus Graubünden, von nackter Not getrieben, ins Schwabenland gezogen, einerseits um über den Sommer ein paar Münzen Lohn zu verdienen, den sie im Herbst ihrer Familie brachten, und andererseits, um durch ihre Abwesenheit die Ernährungssituation im Elternhaus zu entlasten. Wann diese Kinderwanderungen begonnen haben ist unklar – die erste Quelle stammt aus dem Jahr 1625, man darf aber vermuten, dass schon lange vorher auch Kinder an den Saisonwanderungen in benachbarte Länder teilnahmen. Ihr vorläufiges Ende fand die Schwabengängerei mit dem Ersten Weltkrieg, um dann in den 30er Jahren des 20. Jh. ganz aufzuhören. In der vorliegenden Arbeit sollen aber neben den Ursachen dieses Phänomens auch einzelne Aspekte wie der Kindermarkt in Ravensburg, der Arbeitsalltag der Kinder und die Präsenz dieses Themas in der Politik beleuchtet werden. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, ob es vergleichbare Phänomene gab, wobei das allgemeine Thema Kinderarbeit kurz gestreift wird. Andere Aspekte, wie die Schulpflicht, werden aus Platzgründen nicht behandelt.
Hierbei muss angemerkt werden, dass die Schwabenkinder nach wie vor ein emotional aufgeladenes Thema sind. Blickt man auf die Quellen, findet man kaum analytisch verwertbare Zahlen oder Auflistungen. Der Großteil der Quellen stammt aus dem 19. Jh., meist sind es Chroniken oder Reisebeschreibungen, die, zwischen anderen Beschreibungen versteckt, Schwabengängerei erwähnen, wobei wiederum in vielen Chroniken auch gar kein Hinweis dazu zu finden ist, weil dieses Phänomen zu alltäglich war. Jedenfalls spiegelt sich in den Quellen immer die persönliche Meinung des Autors wider. Exemplarisch soll anhand dieser Arbeit auch eine Quelle präsentiert werden, nämlich ein Auszug aus der Chronik des Ischgler Arztes Johann Tschallener.
| Reference Key |
stepanek2009historia.scribereschwabenkinder.
Use this key to autocite in the manuscript while using
SciMatic Manuscript Manager or Thesis Manager
|
|---|---|
| Authors | ;Friedrich Stepanek |
| Journal | croatian operational research review |
| Year | 2009 |
| DOI |
DOI not found
|
| URL | |
| Keywords | Keywords not found |
Citations
No citations found. To add a citation, contact the admin at info@scimatic.org
Comments
No comments yet. Be the first to comment on this article.