Kochsalztoleranztest zur Aufdeckung latenter Gerinnungsstörungen

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1956
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Abstract
Es wird eine einfache Methode zur Ausführung des Toleranztestes mit einer 2,5%igen Kochsalzlösung unter Verwendung von plättchenreichem Plasma und der üblichen Recalzifizierungstechnik beschrieben. Es läßt sich zeigen, daß das dem klassischen Heparintoleranztest zugrundeliegende Prinzip der unspezifischen Verlängerung der Gerinnungszeiten durch einen gleichmäßigen Angriff auf sämtliche Phasen der Blutgerinnung in gleicher Weise durch eine Vermehrung der Ionenstärke bei Verwendung einer geeigneten Kochsalzlösung wirksam werden kann. Der Toleranztest unter Belastung des Gerinnungssystems mit Kochsalz besitzt daher die gleiche Leistungsfähigkeit wie der klassische Toleranztest, der bei allen Methoden bisher ausschließlich mit Heparin ausgeführt wurde. In einer Reihe von Beispielen ließ sich zeigen, daß dies ebenso für die Erkennung manifester wie larvierter Hypokoagluämien als auch für die Erfassung von Hyperkoagulämien gilt. Auf die Bedeutung des Toleranztestes bei der Diagnose und Differentialdiagnose von Störungen innerhalb des thrombozytären Systems (Thrombopathien bzw. Dysthrombozytosen) wird eingegangen.
Reference Key
jürgens1956blut:kochsalztoleranztest Use this key to autocite in the manuscript while using SciMatic Manuscript Manager or Thesis Manager
Authors J. Jürgens;J. Jürgens;
Journal blut: zeitschrift für die gesamte blutforschung
Year 1956
DOI
doi:10.1007/BF01630264
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