Bakterielle Infektionen bei Tumorpatienten
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2010
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Abstract
Im Verlauf der Behandlung hämatoonkologischer Erkrankungen treten Infektionen als häufige Komplikationen auf. Wesentlichster Risikofaktor ist die Granulozytopenie, v. a. die schwere Form nach Chemotherapie, die oft mit Fieber einhergeht. Weitere wichtige Kofaktoren sind v. a. eine Störung der Immunabwehr oder einliegende Katheter/Implantate. Am häufigsten kommt es zum Fieber unklarer Genese (FUO), insbesondere in der Phase nach Chemotherapie. Ihm liegt meist eine Infektion zugrunde, die sich nicht immer eindeutig identifizieren lässt. Unter Berücksichtigung der Granulozytopeniedauer und der Spendersituation werden bei Stammzell- bzw. Knochenmarktransplantation Patienten mit unterschiedlichem Risikoprofil differenziert. Entscheidend ist hier der frühe Einsatz von Antibiotika, aber auch Antimykotika, da diese Infektionen häufig maskiert sind und unbehandelt rasch tödlich enden können. Eine Antibiotika- und/oder Antimykotikaprophylaxe sollte abhängig vom Risikoprofil der Patienten und der Möglichkeit einer Resistenzentwicklung kritisch eingesetzt werden.
| Reference Key |
ruhnke2010derbakterielle
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|---|---|
| Authors | M. Ruhnke;M. Ruhnke; |
| Journal | der onkologe |
| Year | 2010 |
| DOI |
doi:10.1007/s00761-010-1919-2
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| URL | |
| Keywords |
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